3D Drucker - FDM Drucker Funktionsweise

recycling_green_toner_kostenlos.jpg

Funktionsweise 3D Drucker - schnell erklärt

3d druck funktionsweise

  • digitale Vorbereitungen

    Um ein 3D Objekt drucken zu können, muss dieses Objekt in digitaler Form als zunächst CAD-Datei vorlegen. Die Schnittstelle STL dient dazu die geometrischen Daten des Objektes in die Druckersprache umzuwandeln, die anschließen als GCode an den Drucker gesendet wird.

  • maschinelle Vorbereitung

    Um mit dem Druckprozess beginnen zu können, muss der entsprechende 3D Druckwerkstoff, auch Filamente genannt an dem 3D Drucker angebracht werden und in die entsprechende Beförderungseinrichtung eingespannt werden. Das Filament liegt dabei in Drahtform vor, mit einem herstellerabhängigen Durchmesser, verbreitet sind 1,75mm und 2,80mm. Beim Fused Filament Fabrication Verfahren, wie FDM auch häufig genannt wird, kommen dabei als Werkstoffe überwiegend thermoplastische Materialien, die auf einer Spulvorrichtung aufgewickelt sind, wie ABS oder PLA zum Einsatz.

  • 3D-Druckprozess

    Anschließend wird das Material durch eine Antriebsvorrichtung in den Extrusionskopf geladen, der aus einem Heat Block und einer Extrusionsdüse besteht . Der Heat Block erhitzt das vorgeschobene Filamentmaterial, welches anschließend durch die Extrusionsdüse auf die Bauplattform befördert wird. Der Materialauftrag erfolgt dabei linienartig mit der Bewegung des Extrusionskopfes entlang der -x-y Achse in einer bestimmten Schichtdicke, die durch das Durchmesser der Düse vorgegeben wird. Sobald eine Schicht, gemäß der Geometrie des Objektes, welche zuvor im digitalen Bauplan gespeichert wurde, auf der Bauplattform abgelegt wird, senkt sich diese nach unten ab, so dass ein dreidimensionales Objekt entsteht. 

  • 3D-Objektentnahme

    Nach dem Druckprozess kann das Objekt von der Bauplattform entfernt und weiter verarbeitet werden.